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Mittwoch, 1. Juli 2015

Im Licht - Finsternis, Teil 13

Während Lucian mit seiner Verzweiflung rang, stand Alva mit ihrer Mutter an dem Waschtrog und half ihr, die ewige Wäsche sauber zu bekommen. Es war Alvas Mutter, die auf eine Hochzeit mit Aslak drang.
Während sie las, meinte Julia, geradezu das Lächeln von Alvas Mutter vor sich zu sehen. Dieses Lächeln, das aus jeder Pore heraus zu brechen schien, war Julia nur zu gut bekannt. Es war das Lächeln der Mutter, die für ihre Tochter eine gute Chance witterte. Nur zu gut kannte sie das Gefühl, wenn einen die Last der Erwartungen nieder zu drücken schien.
„Als Kind wird man einfach nur geliebt, aber irgendwann hat man die Erwartungen der Eltern zu erfüllen“, dachte sie.
„Aslak ist ein attraktiver Mann“, sagte Alvas Mutter und ignorierte Alvas gemurmeltes: „Finde ich nicht.“
„Und er ist stark und fleißig. Du weißt, er könnte den Hof führen.“ Alva schwieg schmollend.
„Nun, das ist jedenfalls eine Chance, ob du sie nun ergreifst oder nicht.“
„Ich werde darüber nachdenken“, antwortete Alva.
Sehr viel später wird Alvas Mutter ihrem Mann träumerisch erklären, dass eine Hochzeit Alvas mit Aslak auch Geld mit sich bringen müsste, denn ganz mittellos konnte er nicht sein.
„Irgendwie ist er mir nicht ganz geheuer. Es ist als würde er irgendwas im Verborgenen halten“, würde Alvas Vater seine Bedenken vorbringen.
„Er ist ein anständiger Mann. Ich habe mich erkundigt. Es gibt nichts Negatives über ihn zu berichten. Auf jeden Fall ist er ganz und gar gefangen von unserer Alva. Sie wäre dumm, würde sie darauf nicht eingehen.“

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