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Sonntag, 12. April 2015

Ich bin ein Star (DSDS)

DSDS - jetzt bin ich hier, alles was ich hatte schreibe ich auf ein Stück Papier, nur diese Minute zählt, ich stehe vor der Welt.

Shakespeare, Goethe und die Mona Lisa, sind mir einerlei, altbackenes Zeug, das ist längst vorbei, mich interessiert nur ein Sender wie dieser.

Vor Dieter Bohlen, will ich das beste aus mir rausholen, bei RTL da bin ich zahm, denn sonst bin ich arschlahm.

In dieser Show und auf Facebook könnt ihr mich anschauen, ich weiß, ihr könnt euren Augen nicht trauen, ihr fangt an zu lachen, ich bin schmal, picklig und klein, aber RTL wird aus mir was Großes machen.

Ich bin ein Star, ich bin ein Star, DSDS - Superstar.

Knapp vor der Show nehm ich noch einen Schluck aus dem knisternden, funkelnden Tröglein, und dennoch zwitschert meine Stimme wie ein Vöglein, lauter kommt sie nicht heraus, soviel ich auch übte zu Haus.

Und dann ist es vorbei, mir ist alles einerlei, Dieter Bohlen, du schaust mich an, als ob ich gar nichts kann.

Ich bin ein Star, ich bin ein Star, DSDS - Superstar.

Ich wollte jemand sein, wichtig, interessant, gut bekannt, jeder sollte mich kennen und lieben im ganzen Land, und die Mädels erst.... wäre das nicht oberfein?

Jetzt ist es vorbei, und mir ist alles einerlei, ich werde schnell vergessen, der Hieb hat gesessen.

Ich bin kein Star, ich bin kein Star, kein, kein, kein, kein Star.

Ich geh jetzt weg, für mich ist alles zu spät, wie soll ich jetzt noch weitermachen, für Deutschland war ich zum Lachen, und es gibt niemanden, der mich versteht - Armut, Trostlosigkeit, Einsamkeit und Leere.

Es ist zu spät - zu spät.

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